UN-Konvention ratifiziert

Feier mit Ottmar Miles-Paul in Berlin

Zum zweiten Jahrestag der Konvention zum Schutz von Menschen mit Behinderung hat der Bundesrat heute, am 19.12.2008, um 10:26 Uhr die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen beschlossen.

Der Landesbehindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, hatte zu diesem Anlaß Vertreter von Behindertenorganisationen aus ganz Deutschland eingeladen. Dieser Einladung folgten Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende im BSK und Anita Reichert, Mitglied des BSK-Vorstandes.

42 Staaten hatten mittlerweile die am 13.12.2006 von den Vereinten Nationen verabschiedete Konvention ratifiziert. Mit der Ratifizierung von 20 Staaten war sie am 3. Mai 2008 in Kraft getreten.

„Mit dieser UN-Konvention wird der Paradigmenwechsel in der Politik für behinderte Menschen auf internationaler Ebene verwirklicht; das individuelle Schicksal von behinderten Menschen steht nicht mehr im Vordergrund, denn ‚behindert ist man nicht, behindert wird man’. Genau dieser Satz verdeutlicht das Anliegen der UN-Konvention“ sagte Irmgard Winkler im Anschluss an die Ratifizierung in Berlin.

Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende, dahinter (von links) Anita Reichert, Ottmar Miles-Paul, Karin Evers-Meyer, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen.
Hans Günther Heiden übergibt das Schatzkistel an Kurt Beck.
"Selbstbestimmt leben in einer Welt ohne Barrieren"